Polynesien
Einleitung
Für die meisten Arbeitnehmer ist der Urlaub die wohl schönste Zeit des Jahres und immer ist es dennoch eine Qual der Wahl, wenn es um ein Reiseziel geht, das gebucht werden soll. Wer es dabei etwas ausgefallener mag, der könnte sich unter anderem für Polynesien entscheiden. Der Polynesienurlaub liegt bei vielen Menschen im Trend und diese kommen immer wieder in die Regionen, weil sie sich immer aufs Neue dafür begeistern können.
Das Wort Polynesien an sich stammt aus der griechischen Sprache und bedeutet in der Übersetzung soviel wie Inseln. Es handelt sich auf der einen Seite um eine Region, die im Pazifik gelegen ist und auf der anderen Seite steht Polynesien für eine Kulturregion ganz im Osten von Ozeanien.
Die Geographie von Polynesien
Insgesamt setzt sich das Gebiet aus viel mehr als 1000 Inseln zusammen und nicht zu vergessen wären da noch die Inselgruppen. Im Norden wird die Grenze von den Inseln Hawaiis gebildet und im Südwesten ist dies Neuseeland. Im Südosten wiederum sind dann schon die Osterinseln zu finden, die zu Chile zugehörig sind und wo sich ebenso ein sehr schöner Urlaub verbringen lässt. Die westliche Grenze wird von den so genannten Gilbertinseln und Tuvalu gebildet. Das Gebiet der See hier wird auch als so genanntes „polynesisches Dreieck“ bezeichnet. Die Meeresfläche hier umfasst beachtliche 50 Millionen Quadratkilometer. Die gesamten Inseln von Polynesien umfassen zusammen hingegen nur eine reine Landfläche von knapp 300 000 Quadratkilometern. Sämtliche Inseln des Gebiets stammen von Vulkanen ab. Einige davon sind immer noch auf den Inseln zu finden und in Teilen auch aktiv. Die Problematik hier ist natürlich das Ansteigen des Meeresspiegels, wo bei Schwankungen ganze Teile einer Insel überflutet werden können. Bei einem Urlaub in Polynesien bekommt der Tourist dies wahrscheinlich nicht mit, doch dennoch sind viele Polynesier in der Vergangenheit gestorben aufgrund der Einflüsse der Flora und Fauna. Doch mittlerweile wurde diesem Trend entgegengewirkt und unter anderem haben dabei natürlich Techniken aus dem Westen geholfen, die resultierend aus der Einwanderung auf die verschiedenen Inseln gelangt sind
Bevölkerung in Polynesien
Auf allen Inseln Polynesiens sollen etwa sechs Millionen Einwohner leben, wobei nur etwa eine Million auf Polynesier entfällt. Bei einem Polynesier ist es so, dass dieser eine hellere Hautfarbe hat, als andere Bewohner aus dem ozeanischen Raum. Die Mächte aus Europa und ebenso die USA haben den Lebensraum der Polynesier zum Großteil kolonialisiert und so kam es, dass viele Menschen aus diesen Ländern eingewandert sind und natürlich auch zum Wandel der dortigen Kultur beigetragen haben. Jedoch gibt es dabei immer noch viele Eingeborene, die nach ihren Kulturen und Bräuchen weiterleben. Am Beispiel Hawaii kann verdeutlicht werden, dass der Anteil der polynesischen Bevölkerung immer mehr am Abnehmen ist. Dort leben nur noch etwa 6,5 Prozent gebürtige Polynesier. Allerdings gibt es auch Beispiele, die in die andere Richtung gehen, denn auf Tonga etwa stellen die Polynesier mit ca. 98 Prozent fast die gesamte Bevölkerung. Doch es sind nicht nur die Eingeborenen, die einen Urlaub in Polynesien prägen können.
Die soziale Ordnung richtet sich sehr stark nach den Vorstellungen des Glaubens, die tief in den Menschen hier verankert sind. Es gibt generell in jeder Gesellschaft in Polynesien eine Hierarchie, die sehr streng ist. Wer sich nicht daran hält, wird mit aller Härte dazu gezwungen. Dabei haben Familien mehr Rechte, die tiefer in der Mythologie und Geschichte eines Stammes verwurzelt sind, als etwa andere Familien, bei denen das nicht der Fall ist.
Die Nahrung in Polynesien
Mit dem Fortschritt der Besiedlung kam es auch dazu, dass verschiedene Arten von Nutzpflanzen mit eingeführt worden sind. So war es unter anderem möglich, dass es auf Hawaii die Brotfrucht oder Süßkartoffeln gegeben hat. Ein Nachweis von etwa 72 Pflanzenarten bis heute ist schon erfolgt. Dabei handelt es sich jedoch nur um jene Arten, die im Zuge der Besiedlung eingeführt worden sind. Sogar Nutztiere sind von den Bewohnern der Inseln gehalten worden, doch dies war nicht in dem uns bekannten Ausmaß möglich, da diese Tiere in gewisser Art und Weise Konkurrenten waren, wenn es um die Verpflegung ging.
Die Technik (Seefahrt und der Bau von Booten)
Die Technik in Polynesien hat sich ebenso schon sehr früh entwickeln können und an erster Stelle stand dabei die Seefahrt. Es gab hier keinen Sextanten und noch nicht einmal einen Kompass, doch dennoch ist es nachgewiesen, dass Polynesier als sehr gute Seefahrer gelten. Dies war vor allem deshalb so wichtig, weil oftmals Inseln bevölkert wurden, die von anderen Inseln sehr weit entfernt gelegen waren. Wer also ein Boot bauen oder navigieren konnte, war in der damaligen Zeit in ihrer Gesellschaft sehr hoch angesehen. In den Bootshäusern, die zum Teil auch heute noch besichtigt werden können, sind zum Großteil Kanus gebaut worden. Bei den Kanus wird jedoch auch noch unterschieden ob es sich um ein Gerät mit Doppelrumpf oder eines mit einem Ausleger gehandelt hat. Wenn nur Fische gefangen werden sollten oder nah an der Küste gefahren wurde, so war die Variante mit dem Ausleger besonders beliebt. Nur wenn es um die Besiedlung von anderen Inseln oder einen Kampf auf hoher See ging, so fiel die Wahl auf ein Kanu mit dem Doppelrumpf.
Sport in Polynesien
Wer Urlaub in Polynesien macht, der wird feststellen können, dass hier lange keine Sportarten bekannt waren, wie sie in der westlichen Welt ausgeübt werden. Es gab jedoch auch hier Ringkämpfe oder andere Disziplinen, wo zum Schein mit Waffen gegeneinander angetreten wurde. Aufgrund der großen Geschichte, um den Bau von Kanus, gab es auch hier Wettkämpfe, wobei das Paddeln im Mittelpunkt gestanden hat.
Autor: shafner

